Die Rolle von Melatonin bei Schläfrigkeit, Wachheit, sensorischer Verarbeitung und Schlaf

Erkenntnisse

  • Lichtverhältnisse mit melanopischen Wirkungen führen zu effektiver Melatoninunterdrückung. Dies wirkt sich jedoch nicht auf die frühe sensorische Verarbeitung, die Schlafqualität oder den Grad der Wachheit und Schläfrigkeit aus.

Bedeutung

  • Es hat sich gezeigt, dass die Exposition gegenüber kurzwelligem Licht vor dem Schlafengehen das Melatonin unterdrückt und die Schläfrigkeit verringert. Da metamere Lichtverhältnisse in jüngerer Zeit für die klinische Forschung zugänglich geworden sind, kann nun die Bedeutung spezifischer Netzhautrezeptoren und der daraus resultierenden Veränderungen des Melatoninspiegels und des Schlafs untersucht werden.

  • Weitere Studien sind erforderlich, um ein tieferes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen neuroendokriner Reaktion, Licht und Schlaf zu erlangen.