Die Theorie der regionalen Interdependenz bei chronischen Nackenschmerzen

Erkenntnisse

  • Sowohl im schmerzenden Bereich als auch in den gesunden Arealen besteht bei einer chronischen muskuloskelettalen Störung, wie chronischen Nackenschmerzen, ein enger Zusammenhang zwischen den Werten in Bezug auf die Kraft verschiedener Muskelgruppen in verschiedenen Körperregionen.

Bedeutung

    Die Theorie der regionalen Interdependenz schlägt vor, dass die schmerzfreien Bereiche bei chronischen Schmerzerkrankungen zusätzlich zu den schmerzenden Bereichen nachteilig beeinflusst werden. Die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Muskelkraft sowohl in den schmerzenden als auch schmerzfreien Bereichen bei chronischen Nackenschmerzen könnte zu dem Schluss führen, dass zentrale Mechanismen bei muskuloskelettalen Störungen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Beeinträchtigungen spielen.