Aufschluss über kognitive Beeinträchtigung bei Patienten mit Multipler Sklerose durch einen multiparametrischen Bildgebungsansatz

Erkenntnisse

  • Kognitive Beeinträchtigungen bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) können eher durch strukturelle Schäden in bestimmten Regionen der weißen und grauen Substanz erklärt werden als durch funktionelle Konnektivität im Ruhezustand.

Bedeutung

  • Viele Patienten mit MS sind von kognitiven Beeinträchtigungen betroffen, doch die an dieser Beeinträchtigung beteiligten neuroanatomischen Regionen sind nicht hinlänglich geklärt.

  • Studien zur funktionellen Magnetresonanztomographie (MRT) im aktiven und im Ruhezustand legen nahe, dass die Rekrutierung und funktionelle Konnektivität bestimmter Hirnregionen oder -netzwerke an der Verursachung kognitiver Beeinträchtigungen beteiligt sind, jedoch mit widersprüchlichen Ergebnissen.