Geschlechtsspezifische genetische Variationen erklären nicht, warum Morbus Parkinson bei Männern häufiger auftritt als bei Frauen

Erkenntnisse

  • Häufige genetische autosomale Variationen erklären keine geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Prävalenz von Morbus Parkinson.

Bedeutung

  • Genomweite Assoziationsstudien haben zahlreiche genetische Risikofaktoren für Morbus Parkinson identifiziert, aber die genetischen Ursachen für Unterschiede in der Krankheitsprävalenz zwischen Männern und Frauen bleiben unklar.

  • Diese Ergebnisse, die unter Verwendung mehrerer großer Fall-Kontroll-Kohorten gewonnen wurden, deuten darauf hin, dass die Disparität der Prävalenz nicht durch Unterschiede in den Geschlechtschromosomen erklärt wird, was darauf hindeutet, dass Umwelteffekte zur geschlechtsspezifischen Ätiologie von Morbus Parkinson beitragen könnten.