Beziehung zwischen Cytomegalovirus-Seropositivität und Risiko für Multiple Sklerose

Erkenntnisse

  • Eine Cytomegalovirus(CMV)-Seropositivität ist mit einem reduzierten Risiko für die Entwicklung von Multipler Sklerose (MS) assoziiert, und diejenigen, die CMV-seronegativ, aber seropositiv für Epstein Barr Virus (EBV) oder Humanes Herpesvirus 6A (HHV-6A) sind, weisen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von MS auf.

Bedeutung

    Es ist bekannt, dass EBV ein Risikofaktor für MS ist, und auch HHV-6A scheint mit einem erhöhten MS-Risiko verbunden zu sein. Jedoch ist das Verständnis der Beziehung zwischen CMV und der Entwicklung von MS unklar. Diese Studie zeigte, dass eine CMV-Seropositivität zu einem reduzierten MS-Risiko führt, und hat Auswirkungen auf zukünftige Behandlungsrichtungen.