Register quantifiziert erhöhtes Risiko für ischämischen Schlaganfall bei COVID-19-Patienten

Eine Analyse des groß angelegten COVID-19-Registers hat gezeigt, dass ältere männliche Patienten mit Komorbiditäten ein höheres Risiko für ischämische Schlaganfälle/transitorische ischämische Attacken (TIA) haben.

Dr. Saate Shakil und Kollegen von der Universität Washington (University of Washington), Seattle, Washington, USA, führten eine deskriptive Analyse von 21.073 stationären COVID-19-Patienten durch, die in das COVID-19-Register für kardiovaskuläre Erkrankungen der American Heart Association aufgenommen wurden, und ermittelten eine Gesamtschlaganfallrate von 1,4 %. Davon waren 52,6 % ischämisch, 2,8 % waren TIA, und der Rest war hämorrhagischer Natur.