Muster von Hirnanomalien bei Personen mit Temporallappenepilepsie

Erkenntnisse

  • Die Verwendung multimodaler Magnetresonanztomographie (MRT)-Scans mit Maschinellem Lernen gibt Aufschluss über Muster von Anomalien bei Personen mit Temporallappenepilepsie (TLE), bei denen eine typische, visuell unauffällige MRT vorliegt.

Bedeutung

  • Ungefähr 10 % der Personen mit TLE sprechen nicht auf eine Pharmakotherapie und Neurochirurgie an; oft sprechen diese Personen auch wegen eines visuell unauffälligen MRT-Scans, auf dem das epileptische Gewebe nicht identifiziert werden kann, nicht auf einen operativen Eingriff an.

  • Die Verwendung von MRT mit Maschinellem Lernen ist eine neue Methode, um ggf. Hirnanomalien bei Personen mit TLE, die resistent gegen Pharmakotherapien sind und bei denen eine visuell unauffällige MRT vorliegt, zu identifizieren.