Neue Belastungsanalyse untersucht die Anfälligkeit des Corpus callosum für Verletzungen durch wiederholte Kopferschütterungen

Erkenntnisse

  • Wiederholte Kopfverletzungen durch subklinische Kopferschütterungen bei Footballspielern gehen mit mikrostrukturellen Veränderungen der Integrität der weißen Substanz (WM) einher.

  • Die Modellierung von Kopfverletzungen könnte durch die Kombination von Diffusionstensor-Bildgebung (DTI) und verstärkter Magnetresonanztomographie (Amplified MRT, aMRT) verbessert werden.

Bedeutung

  • Es wurde bereits vermutet, dass eine wiederholte Kopfverletzung - subklinische Kopferschütterungen über einen längeren Zeitraum hinweg - mit einer neurokognitiven Beeinträchtigung verbunden sein kann.

  • Ein besseres Verständnis der auf das Gehirn während einer Kopferschütterung wirkenden mechanischen Kräfte und darüber, wie diese die WM-Integrität verändern können, würde die Umsetzung von Praktiken durch Coaches ermöglichen, die die Kopfbelastung während der Footballsaison überwachen und minimieren. Solche Praktiken würden schädliche Veränderungen der WM-Integrität sowie sekundäre neurologische Beeinträchtigungen minimieren.