Neue Studie erforscht regionale Hirnentwicklung bei Kindern mit ungünstigen Erfahrungen

Erkenntnisse

  • Ungünstige Kindheitserfahrungen und Unterstützung von Bezugspersonen stehen in regionalem Zusammenhang mit dem zeitlichen Ablauf der Entwicklung und umschriebenen Hirnstrukturen der emotionalen Regulierung.

Bedeutung

  • Es ist bekannt, dass das Erleben ungünstiger Kindheitserfahrungen (Adverse Childhood Experience, ACE) die strukturelle Entwicklung des Gehirns belastet und damit zu negativen emotionalen und kognitiven Befunden bei den betroffenen Patienten führt. Eine frühe Unterstützung durch Bezugspersonen erzielt bei diesen Patienten nachweislich positive Ergebnisse für die limbische Entwicklung in der späteren Kindheit.

  • Der Nachweis eines Zusammenhangs zwischen dem Zeitpunkt der Unterstützung durch Bezugspersonen, ACE und Hirnbefunden kann eine Grundlage für präventive Strategien bilden und eine schlechte Hirnentwicklung ausschließen.