Nutzung heterogener Daten in der kognitiven Entwicklungsneurowissenschaft

Auf der Jahrestagung CNS 2021 stellte Dr. Alexander Cohen vom Boston Children’s Hospital, Massachusetts, USA, Ansätze vor, wie man mit der Heterogenität von Forschungsdaten und Patienten umgehen kann, während man die Entwicklung von Verhalten sowie von Gehirnstruktur und -funktion untersucht.

Die traditionellen kognitiven und entwicklungsbezogenen Neurowissenschaften stützen sich auf Vergleiche auf Gruppenebene. In der jüngeren Vergangenheit ist die Patientenpopulation jedoch weit weniger dichotom, und die Einteilung der Ergebnisse in eindeutige Cluster oder Phänotypen ist zu einer Herausforderung geworden, insbesondere wenn es um Maßnahmen geht, bei denen die Effektstärken viel kleiner sind.