Ist COVID-19 eine Koagulopathie oder eine Endotheliopathie?

In einer Debattenrunde auf der ISC 2021 diskutierten Experten, ob COVID-19 als Koagulopathie oder Endotheliopathie angesehen werden sollte.

Laut Dr. Marcel Levi vom University College Hospital in London, Großbritannien, deuten mehrere Evidenzstränge darauf hin, dass die Gerinnung eine Schlüsselrolle bei COVID-19 spielt.

Studien zeigen, dass Patienten mit COVID-19 erhöhte D-Dimer-Spiegel, eine leichte Abnahme der Thrombozytenzahl und eine verlängerte Prothrombinzeit aufweisen. D-Dimere sind bei kritisch erkrankten Patienten besonders erhöht und mit schlechten Ergebnissen assoziiert.