Untersuchung der Krankheitsprogressionsrate bei progressiver supranukleärer Paralyse

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Erkenntnisse

  • Der Magnetresonanz-Parkinson-Index (MRPI) 2.0 kann als primäre Endpunktgröße in klinischen Studien zu progressiver supranukleärer Paralyse (PSP) verwendet werden.

  • Studien, die auf die Detektion einer Therapiewirksamkeit von ≥ 20 % abzielen, können bei progressiver supranukleärer Paralyse in Form des Richardson-Syndroms (PSP-RS) und des PSP-Parkinsonismus (PSP-P) unter Umständen mit einer relativ kleinen Anzahl von Patienten pro Therapiearm über 2 Jahre durchgeführt werden.

Bedeutung

  • In den letzten Jahren hat sich der MRPI als ein sehr exaktes Instrument zur Unterscheidung von PSP vom idiopathischen Parkinsonsyndrom (IPS) oder anderen Parkinsonismen sowie als eine Möglichkeit zur Vorhersage der klinischen Weiterentwicklung zu PSP-Phänotypen herauskristallisiert.

  • Die in dieser Studie umrissenen Untersuchungen können zukünftige klinische Studien zu PSP-RS und PSP-P beeinflussen, da die Ergebnisse darauf hinweisen, dass der MRPI 2.0 als primäre Endpunktgröße verwendet werden und als Orientierung für die optimale Stichprobengröße für klinische Studien dienen kann.

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