Iktale Kopfversion bei mesialer Temporallappenepilepsie

Erkenntnisse

  • Analysen mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Stereo-Elektroenzephalographie (SEEG) weisen darauf hin, dass der mittlere temporale Neokortex (MTN), der posteriore temporale Neokortex (PTN) und der supramarginale Gyrus (SMG) zur Generierung von Kopfversion bei mesialer Temporallappenepilepsie (MTLE) beitragen, wobei der MTN vorgeschaltet zum PTN und SMG arbeitet.

Bedeutung

  • Die Lokalisierung der symptomatogenen Zone und des Netzwerks, das bei der Kopfversion bei MTLE beteiligt ist, ist derzeit nicht bekannt.

  • Eine Erweiterung des Verständnisses der Hirnregionen, die an der Kopfversion bei MTLE beteiligt sind, könnte die Identifizierung von Zielregionen zur therapeutischen Intervention unterstützen.