Hochauflösende Bildgebung detektiert zerebrale Mikroblutungen mit venöser Verbindung

Erkenntnisse

  • Quantitatives Suszeptibilitäts-Mapping zeigt einen Zusammenhang zwischen zerebralen Mikroblutungen und kleinen Venen bei zerebraler Mikroangiopathie auf.

Bedeutung

    Mikroblutungen im Gehirn sind eine häufige Erscheinung bei der zerebralen Mikroangiopathie, aber ihre Pathophysiologie ist unbekannt. Die Verwendung von auf quantitativem Suszeptibilitäts-Mapping basierenden Venogrammen mit Submillimeter-Auflösung ermöglichte die erste in vivo-Studie zum venösen Beitrag bei der Bildung von zerebralen Mikroblutungen. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Mikroblutungen sowohl aus Venen als auch aus Arterien stammen, was zu einem besseren Verständnis der Mikroangiopathie beiträgt.