Funktionelle Konnektivität bei der Tiefenhirnstimulation bei Zwangsstörungen

Erkenntnisse

  • Verbesserungen in Stimmung und Angstzuständen bei Personen mit Zwangsstörungen (Obsessive Compulsive Disorder, OCD), die sich einer chronischen Tiefenhirnstimulation (Deep Brain Stimulation, DBS) unterziehen, korrelieren mit Veränderungen der funktionellen Konnektivität zwischen der linken laterobasalen Amygdala und der rechten Insula.

Bedeutung

    Verbesserungen von Angst und Stimmung bei OCD durch Modulation des ventromedialen präfrontalen Kortex-Amygdala-Insel-Schaltkreises lassen vermuten, dass eine DBS dieser Region bei anderen behandlungsresistenten Angst- oder depressiven Störungen von Nutzen sein kann.