Funktionelle Konnektivitätsveränderungen im Zusammenhang mit komplexer Migräne-Aura im Vergleich zu Migräne ohne Aura

Erkenntnisse

  • Visuelle Signalwege sind an der Pathophysiologie von Migräne mit Aura (Migraine with Aura, MwA) prominent beteiligt, und eine höhere funktionelle Konnektivität im Ruhezustand (Resting-State Functional Connectivity, RS-Fc) des visuellen Netzwerks kann eine komplexe Migräne-Aura begünstigen.

Bedeutung

    Es gibt keine Studien mit funktioneller Magnetresonanztomographie im Ruhezustand (Resting-State functional Magnetic Resonance Imaging, RS-fMRI) zur Beurteilung der Unterschiede in der RS-Fc des visuellen Netzwerks zwischen einfacher Aura und komplexer Aura. Die vorliegende Studie liefert eine Hypothese zur Ausbreitung komplexer Aura-Phänotypen und könnte Implikationen für die zukünftige Behandlung haben.