Funktionelle Konnektivität und Schädigung der weißen Substanz bei Menschen mit vaskulären kognitiven Störungen

Erkenntnisse

  • Eine schlechte funktionelle Konnektivität (Functional Connectivity, FC) des Gehirns zwischen den Hemisphären und innerhalb des zentralen Exekutivnetzwerks (Central Executive Network, CEN) ist mit einer kognitiven Beeinträchtigung bei Menschen mit vaskulären kognitiven Störungen (Vascular Cognitive Disorder, VCD) verbunden; Schäden an Trakten der weißen Substanz (White Matter Tract, WMT) können eine schlechte FC in Verbindung mit einer kognitiven Beeinträchtigung vermitteln.

Bedeutung

  • Es wird angenommen, dass die Pathologie der VCD durch eine Schädigung der Signalwege der weißen Substanz verursacht wird, die zu einer Trennung der kognitiven Netzwerke in strukturellen Bereichen führt, die von der Läsion entfernt gelegen sind.

  • Es ist nicht bekannt, ob bestimmte FC-Muster mit Hirngewebeschäden und kognitiven Beeinträchtigungen assoziiert sind, und dieses Wissen kann zur Entwicklung klinischer Behandlungen für VCD beitragen.