Erste Studie, die den prognostischen Wert von nicht-invasivem, interiktalem Ripple-Ausbreitungs-Mapping bei MRE aufzeigt

Erkenntnisse

  • High-Density-EEG und Magnetoenzephalographie (MEG) können interiktale Ripples und deren Ausbreitung bei Kindern mit medizinisch refraktärer Epilepsie (MRE) abbilden. Dies kann die chirurgische Planung der Epilepsie erweitern und die chirurgischen Ergebnisse verbessern.

Bedeutung

  • Die Identifizierung der epileptogenen Zone für die chirurgische Resektion bei Kindern mit MRE ist eine Herausforderung. In der Regel wird eine invasive Untersuchung mittels intrakranieller EEG empfohlen, die eine Abschätzung der Zone des Anfallsbeginns ermöglicht.

  • Aufgrund der Unvorhersehbarkeit von Krampfanfällen kann die Aufzeichnung zeit- und ressourcenaufwendig sein. Interiktale Biomarker, die die epileptogene Zone auf nicht-invasive Weise schätzen, wären von größter Bedeutung.