Faktoren, die mit einer verbesserten Tumorkontrolle bei Kraniopharyngeom nach stereotaktischer Radiochirurgie assoziiert sind

Erkenntnisse

  • Die Tumorkontrolle bei Patienten mit Kraniopharyngeom wurde deutlich verbessert, wenn mindestens 85 % des Tumors mit ≥ 12 Gy bestrahlt wurden.

Bedeutung

  • Kraniopharyngeome sind langsam wachsende, seltene und komplexe Tumore, die in der Nähe des Sehnervenapparats, des Hypophysenstiels und wichtiger Gefäßstrukturen liegen.

  • Die stereotaktische Radiochirurgie (Stereotactic Radiosurgery, SRS) ist eine minimal-invasive Behandlungsmethode für neu diagnostizierte, rezidivierende oder residuale Kraniopharyngeome.

  • Die optimale Bestrahlungsdosis für eine maximale Tumorkontrolle bei gleichzeitiger Minimierung der Strahlung auf benachbarte Hirnstrukturen ist jedoch nach wie vor schwer definierbar.