Auswirkungen der komorbiden Aβ-Pathologie auf die Manifestation vaskulärer kognitiver Störungen

Erkenntnisse

  • Die klinischen und radiologischen Manifestationen vaskulärer kognitiver Störungen (vascular cognitive disorder, VCD) werden durch das Vorhandensein von Amyloid-β (Aβ) beeinflusst und variieren mit dem Schweregrad der VCD.

Bedeutung

    VCD, die durch mehrere Hirninfarkte gekennzeichnet sind, die zu einem Rückgang der kognitiven Fähigkeiten führen, treten häufig in Kombination mit einer Aβ-Pathologie auf. Die aktuelle Evidenz deutet darauf hin, dass Aβ eine sekundäre Pathologie bei klinischen Syndromen von Nicht-Alzheimer-Krankheiten (Alzheimer’s Disease, AD) sein kann. Das Verständnis der Bedeutung von Aβ-Ablagerungen in der Nicht-AD-Pathologie wird dazu beitragen, eine Basis für die Diagnose zu schaffen und die Versorgung und Behandlung zu verbessern.