Genetische Studie legt mögliche kausale Rolle von Depressionen bei AD nahe

Forscher haben neue Erkenntnisse über mögliche molekulare Mechanismen vorgelegt, die dem Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Risiko der Alzheimer-Krankheit (Alzheimer’s Disease, AD) zugrunde liegen.

Viele prospektive Studien haben gezeigt, dass Depressionen das Risiko für die Entwicklung einer AD erhöhen. Neuere Forschungen haben eine genetische Korrelation zwischen beiden festgestellt. Auf der AAIC-Konferenz berichtete Dr. Nadia Harerimana von der Medizinischen Fakultät der Emory-Universität (Emory University School of Medicine) in Atlanta, Georgia, USA, über die Ergebnisse einer neuen, umfassenden Analyse.

Grundlage hierfür waren Daten aus den größten veröffentlichten genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) zu Depressionen und AD, sowie zu Transkriptom- und Proteomprofilen (n = 580 bzw. n = 468), die aus postmortalen Gehirnen von Personen aus drei prospektiven Studien zu Alterung und Demenz gewonnen wurden.