COVID-19 bei Patienten mit demyelinisierenden Erkrankungen des Zentralnervensystems

Erkenntnisse

  • Die Raten für Mortalität und Krankenhausaufenthalte aufgrund von COVID-19 bei Personen mit demyelinisierenden Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS) im Nordosten der USA waren ähnlich wie bei zuvor berichteten Kohorten mit Multipler Sklerose (MS) und der Allgemeinbevölkerung. Ein Krankenhausaufenthalt war mit einer erhöhten Behinderung, einem höheren Alter und Begleiterkrankungen verbunden.

Bedeutung

  • COVID-19 ist die drittschlimmste Pandemie in der modernen Geschichte und hat sich negativ auf die Gesundheitsergebnisse auf der ganzen Welt ausgewirkt. Die Pandemie ist besonders besorgniserregend für Patienten mit vorbestehenden Erkrankungen, wie z. B. solche mit demyelinisierenden Erkrankungen des ZNS.

  • Eine Untersuchung der Risikofaktoren und des Schweregrads von COVID-19 bei Personen mit MS und anderen demyelinisierenden ZNS-Erkrankungen ist gerechtfertigt, um die Entscheidungen zur Patientenversorgung während der COVID-19-Pandemie besser zu treffen.