Veränderungen der retinalen Mikrovaskulatur bei Personen mit Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung

Erkenntnisse

  • Bei Personen mit Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (Neuromyelitis Optica Spectrum Disorder, NMOSD) wurden vor einer Episode der Optikusneuritis (ON) eine signifikante Verdünnung der peripapillären retinalen Nervenfaserschicht (Peripapillary Retinal Nerve Fiber Layer, pRNFL), Veränderungen in der retinalen Mikrovaskulatur und eine reduzierte Sehschärfe beobachtet.

Bedeutung

    Neuere Studien haben gezeigt, dass Nervenzellen innerhalb der Makula bei Personen mit NMOSD ohne ON degenerieren können. Ein makulärer Gefäßschaden nach NMOSD ist auch mit klinischen Daten in Verbindung gebracht worden. Daher kann die retinale Mikrovaskulatur ein Indikator für eine retinale Pathologie bei NMOSD sein. Die Ergebnisse dieser Studie könnten helfen, besser zu verstehen, wie Veränderungen der retinalen Mikrovaskulatur mit der Pathologie der NMOSD assoziiert sind.