Können leichte kognitive Beeinträchtigungen in sinnvolle Untergruppen eingeteilt werden?

Erkenntnisse

  • Mittels aktuarieller Verfahren wurden die Patienten in Subtypen leichter kognitiver Beeinträchtigungen (Mild Cognitive Impairment, MCI) eingeteilt oder als kognitiv unauffällig (Cognitive Normal, CN) klassifiziert. Diese waren mit verschiedenen kognitiven Profilen, klinischen Ergebnissen und neuropathologischen Befunden assoziiert.

Bedeutung

  • Die Diagnose einer MCI stützt sich auf die Interpretation der Symptome und die kognitiven Testergebnisse einer Person, was weitgehend subjektiv ist.

  • Datengestützte Methoden können bei der Erstellung zuverlässiger kognitiver Phänotypen nützlich sein, die in klinische Studien aufgenommen und zur Vorhersage zukünftiger Ergebnisse verwendet werden können.