Gehirne von Patienten mit AD zeigen veränderte Proteinexpression (aber unveränderte RNA-Expression)

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass proteomische Veränderungen im Gehirn von Patienten mit Alzheimer-Krankheit (Alzheimer’s Disease, AD) mit der Krankheitspathologie korrelieren, möglicherweise aber nicht auf RNA-Ebene zu beobachten sind.

„Die biologischen Prozesse, die im Gehirn von AD-Patienten gestört sind, sind bislang nur unvollständig verstanden“, sagte Dr. Erik Johnson von der Emory-Universität (Emory University) in Atlanta, Georgia, USA. „Wir haben kürzlich eine Proteomanalyse von mehr als 2.000 Gehirnen durchgeführt, um diese Veränderungen besser zu verstehen. Dabei wurden Veränderungen in Astrozyten und Mikroglia als wahrscheinliche Schlüsselfaktoren der Krankheit hervorgehoben.“