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Blut-Biomarker-Studie zeigt Vorteile der Kombination von p-Tau181 und p-Tau231 auf

Eine Studie zu phosphorylierten Tau(p-Tau)-Biomarkern im Plasma hat gezeigt, dass p-Tau181 und p-Tau231 komplementäre anstatt überlappende Informationen liefern.

Die Verwendung der Kombination von p-Tau-Epitopen kann zusätzliche Informationen liefern, um die Pathologie der Alzheimer-Krankheit (Alzheimer’s Disease, AD) sowohl in der Forschung als auch im klinischen Umfeld besser zu charakterisieren, legten die Forscher nahe.

Bei der AAIC 2021 berichtete Pamela Ferreira von der Universidade Federal do Rio Grande do Sul (UFRGS) in Porto Alegre, Brasilien, über Ergebnisse aus einer Studie mit 277 Teilnehmern: 38 mit Alzheimer-Krankheit (AD), 54 mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (Mild Cognitive Impairment, MCI), 30 kognitiv unbeeinträchtigte jüngere Erwachsene und 155 kognitiv unbeeinträchtigte ältere Personen. Die Personen mit AD oder MCI wurden als kognitiv beeinträchtigt eingestuft.