Angst ist ein prominentes nicht-motorisches Merkmal der isolierten Dystonie mit Beginn im Erwachsenenalter

Erkenntnisse

  • Klinisch relevante Angstzustände und Angststörungen sind bei vielen Formen der isolierten Dystonie mit Beginn im Erwachsenenalter verbreitet.

Bedeutung

    Angst ist eine häufige und bedeutsame Belastung bei Personen mit im Erwachsenenalter einsetzender isolierter Dystonie; die Prävalenz von Angstsymptomen und -störungen ist derzeit jedoch unbekannt. Diese Studie stellt die erste systematische Überprüfung und Metaanalyse zur Untersuchung der Prävalenz von Angst in dieser Population dar. Die Ergebnisse zeigen, dass die Prävalenz von Angstzuständen hoch und vergleichbar mit anderen neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall und Morbus Parkinson ist, was die Notwendigkeit der Überwachung und Behandlung dieser wichtigen nicht-motorischen Merkmale in dieser Risikopopulation unterstreicht.