Analyse der Langzeitprogression von Multipler Sklerose

Erkenntnisse

  • 30 Jahre nach Symptombeginn haben Menschen mit sekundärer progredienter Multipler Sklerose (SPMS) mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Behinderung und eine kürzere Lebensdauer als Menschen mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (Relapsing-Remitting Multiple Sclerosis, RRMS), die innerhalb eines Jahres nach der Diagnose durch Magnetresonanztomographie (MRT) bestimmt werden kann.

Bedeutung

  • Menschen mit MS können ein breites Spektrum des Fortschreitens der Krankheit zeigen, und eine angemessene frühzeitige Behandlung kann die langfristigen Ergebnisse der Behinderungen verbessern.

  • Da das Fortschreiten der Krankheit bei MS über einen Zeitraum von 20 Jahren erfolgen kann, ist es wichtig, die longitudinale Beziehung zwischen frühzeitigen prognostischen Merkmalen und späteren klinischen Ergebnissen zu verstehen.